Veranstaltungsdetails
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Veranstaltung "Therapiegestütztes Meditatives Bogenschießen" (Nr. 0050) wurde aus dem Warenkorb entfernt.

Therapiegestütztes Meditatives Bogenschießen

Anmeldung möglich (50 Plätze sind frei)
Veranstaltungs-Nr. BF20260050
Beginn Mi., 02.12.2026 - 18:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Veranstaltungsort Arkadensaal
Preis 24,00 €
Teilnehmer:innenanzahl 18 - 50

Beschreibung

Vortrag, Erfahrungsimpulse & Austausch mit Dr. Heinz P. Binder

Vielleicht ist es genau das, was Kinder am Pfitschipfeil so fasziniert. Noch bevor es um Zielen oder Treffen geht, ist da dieses Etwas in der Hand: ein Gegenstand, der zum Halt vor der Bewegung wird, zu einer Stütze, an der sich der Körper orientieren kann. Dies bedeutet Sicherheit – nicht erklärt, sondern erlebt. Sie spüren: Ich habe etwas in der Hand, ich bin im Kontakt, ich bin da. Und aus diesem Gefühl heraus wird Bewegung möglich – spielerisch, neugierig und ohne Druck.

Dr. Heinz P. Binder MSc, Philosoph, Psychotherapeut und Gesundheitswissenschaftler, führt uns mit Vortrag und Gespräch in das Therapiegestützte Meditative Bogenschießen (TMB) ein – und damit auf einen Weg zu Erdung und innerer Orientierung. Auf der Grundlage seines 2018 im Keiper-Verlag herausgegebenen Buches „Die Mitte bin ich“ widmet er sich nun dem Thema des Haltfindens in bewegten Zeiten. Mit dem körper- und handlungsorientierten Ansatz des Therapiegestützten Meditativen Bogenschießens werden Körper, Handlung und Wahrnehmung miteinander verbunden. Wesentlich hierbei: Im Mittelpunkt steht nicht die Technik, sondern Erfahrung im Tun. Und: Therapiegestütztes Meditative Bogenschießen richtet sich an Menschen, die über Erfahrung statt Erklärung in Kontakt mit sich selbst kommen möchten.

Dabei vollzieht sich folgender Prozess: Der Bogen wird zum vermittelnden Medium zwischen innerem Erleben und äußerer Handlung. Halt entsteht nicht mehr nur im Körper und nicht mehr nur im Gegenstand, sondern im Zusammenspiel beider. Das Symbolische, das Materielle und das Therapeutische greifen ineinander und eröffnen einen Erfahrungsraum, in dem Ausrichtung, Sicherheit und Regulation leiblich erfahrbar werden.

TMB ist an der Schnittstelle von Psychotherapie und Körperarbeit verortet ist. Der Ansatz ist theoretisch fundiert und wissenschaftlich anschlussfähig. Er versteht sich nicht als Diagnostik- oder Heilmethode und ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung, sondern eröffnet einen begleiteten Erfahrungs- und Lernraum.


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